Fadengranulome nach Wundheilung
Definition und Pathophysiologie Ein Fadengranulom ist eine lokalisierte granulomatöse Gewebereaktion, die als Folge einer persistierenden Fremdkörperreaktion auf chirurgisches Nahtmaterial entsteht. Pathohistologisch zeigt sich eine chronische Entzündung mit Makrophagen- und Riesenzellinfiltration um nicht oder nur partiell resorbiertes Nahtmaterial. Ätiologische Faktoren Nahtmaterial: Resorbierbare Fäden können während der Hydrolysephase granulomatöse Reaktionen auslösen. Nicht-resorbierbare Fäden verbleiben dauerhaft und bergen